Cowboy: Wie leb(t)en die Cowboys?

Eigentlich bedeutet der Begriff Cowboy übersetzt nichts anderes als „Kuhjunge“. Doch die besonders im nordamerikanischen und eben auch texanischen Raum gebräuchliche Bezeichnung bezieht sich generell auf Hirten vom Vieh. Auf dieser Infoseite erfahren Sie, was es mit den Cowboys auf sich hat und wie ein Cowboy früher gelebt hat, beziehungsweise heute noch lebt.

Wilder Westen, Westernstadt und Cowboy – drei Begriffe, die voneinander kaum trennbar sind. Heute kennt man Cowboys eher aus Filmen, im Alltag begegnen sie uns höchstens zur Faschingszeit oder auf Kostümpartys. Doch früher sah das anders aus.

Bild eines Cowboy

Wann lebten die Cowboys?

Die Zeit der Cowboys begann etwa 1865. In den Prärien von keinem geringeren US-Bundesstaat als Texas. Es war ein Beruf im 19. Jahrhundert, leider aber kein wirklich lukrativer. Er war verbunden mit viel harter Arbeit – oft bis zu 10 Stunden am Tag ohne Pausen. Ein Cowboy musste fest im Sattel seines Viehs sitzend riesige Rinderherden zusammentreiben und auch beschützen. Die Zeit der klassischen Cowboys endete etwa um 1881.

Wie sieht der Alltag eines Cowboys aus?

Ein Cowboy war eigentlich den ganzen Tag im Freien. Oftmals konnten sich die Leute kein eigenes Haus leisten oder waren zu lange aus dem eigenen Dorf weg. Wochenlang hieß es dann zu entbehren und alles – auch die eigenen Bedürfnisse – unter offenem Himmel zu verrichten. Man war stets unterwegs, was auch mit vielen Gefahren einherging. Besondere „Gegner“ waren Indianer oder Diebe, aber auch Landbesitzer, die Zölle für die Durchquerung der Region einverlangten. Häufig kam es auch zu Schießereien um das Land. Besonders im späten 19. JH. war das Land sehr knapp bemessen und Cowboys mussten für ihr Vieh die Weise erkämpfen.

Nachdem das Vieh wochen- oder monatelang beschützt wurde, war es die Aufgabe der Cowboys es direkt zum Schlachthof zu bringen. Erst dann bekam man den Lohn ausgezahlt und konnte feiern. Hier kommen die auf den Filmen bekannten legendären Festen in den Kneipen der Westernstadt her.

Kleidung der Cowboys.

Damals war die Kleidung eines Cowboys vor allem funktional. Heute ist sie Kult. Vom Cowboyhut über den Cowboystiefel bis hin zur Ausrüstung mit Lasso, Revolver und einem klassischen Wagen. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, dann klicken Sie sich auf die Infoseite über ein Cowboykostüm.

Gibt es heute noch Cowboys?

In Nordamerika gibt es auch heute noch Cowboys, klar. Wo Rinderherden sind, sind Cowboys nicht weit. Der moderne Begriff dafür ist aber ein Rancher. Sie kleiden sich allerdings noch genau so, wie ein Cowboy damals. Außerdem gibt es weltweit immer mal wieder Fangruppen oder Veranstaltungen zu Ehren der Kuhhüter. Dennoch: Den Lebensstil eines echten Cowboys beherrscht heute keiner mehr so recht.

Um Cowboys in echten Westernstädten zu sehen, wagen Sie doch einmal eine Reise nach Texas.